| ABS |
Abk. für Anti-Blockier-System. Das ABS soll beim Bremsen übergroßen Schlupf zwischen Reifen und Fahrbahn vermeiden und damit die Lenkfähigkeit und Seitenführung der Räder erhalten. |
| Abgas |
Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren werden bei der Verbrennung des Kraftstoffs im Motor schadstoffhaltige Substanzen freigesetzt: Abgase. |
| Abgasrückführung |
Nochmaliges Verbrennen eines Teils der Abgase. Der dadurch erreichte höhere Anteil an Inertgasen senkt die Verbrennungstemperatur und damit die NOx-Emissionen.
|
| ACC |
Adaptive Cruise Control (ACC). Adaptive Geschwindigkeitsregelung. ACC ist ein Fahrerassistenz-System, das auf dem Geschwindigkeitsregler aufbaut, mit dem eine Wunschgeschwindigkeit festgelegt werden kann. ACC bremst und beschleunigt in Abhängigkeit vom Verkehrsfluss.
|
Adaptives Bremslicht
|
Greift das Antiblockiersystem (ABS) bei Geschwindigkeiten von über 30 km/h ein, blinken alle Bremslichter mit einer Frequenz von 5 Hz. Im Fall einer Bremsung bis zum Fahrzeugstillstand blinken die Bremslichter noch 3 Sekunden nach. |
| Adaptive Breake |
ADAPTIVE BRAKE ist ein neues Bremssystem von Mercedes benz. Durch elektronische Steuerung ermöglicht die hydraulische Zweikreis-Bremsanlage Assistenzfunktionen, die Sicherheit und Komfort steigern. |
| Aerodynamik |
Teilgebiet der Strömungslehre, Wissenschaft von strömenden Gasen und an umströmten Körpern auftretenden Kräften; die Gesetze der Aerodynamik bestimmen die Bemühungen der Techniker um geringeren Luftwiderstand. |
Aero Push |
Aero Push bezeichnet ein Fahrverhalten eines Rennwagens bei Kurvenfahrten, das auftritt, wenn zu dicht auf den Vordermann aufgefahren wird. Dabei wird die Front des Wagens nicht mehr richtig angeströmt und der Abtrieb auf der Vorderachse verringert sich. Als Folge untersteuert das Auto und schiebt („push“) über die Vorderachse zur Kurvenaußenseite, was nur durch Reduzierung der Geschwindigkeit korrigiert werden kann. Um diesen Verhalten entgegenzuwirken, kann der nachfolgende Fahrer seinen Wagen zum Kurveninneren hin versetzt einlenken, so dass ein ausreichend großer Luftstrom vorhanden ist, um genügend Abtrieb zu erzeugen. Dieses Fahrverhalten ist typisch für den Kurvenausgang, wenn der voraus fahrende Fahrer ab dem Kurvenscheitelpunkt nach Innen und somit vor den Luftstrom des Verfolgers zieht. |
Aero Loose |
Aero Loose bezeichnet ein Fahrverhalten eines Rennwagens, das sowohl bei Kurvenfahrten als auch auf gerader Strecke auftreten kann. Im Rahmen einer Kurvenfahrt tritt das Verhalten auf, wenn ein Rennwagen auf der kurveninneren Seite durch einen Verfolger mit geringem Abstand überholt wird. Wenn sich der Heckspoiler des überholenden Fahrzeuges ungefähr auf Höhe der Fahrgastzelle befindet, nimmt dieser die Luft vom Spoiler des Fahrzeugs, das überholt wird. Letzteres verliert dadurch an Abtrieb auf der Hinterachse, wodurch es in ein übersteuerndes Fahrverhalten („loose“) gerät. Auf gerader Strecke stellt sich die Situation so dar, dass sich ein Fahrzeug einem anderen von hinten annähert. Dabei schiebt es Luft unter den Heckspoiler des vorausfahrenden Wagens, wodurch dieser leicht auf der Hinterachse wird und Abtrieb verliert. |
| Airbag |
Luftsack im Fahrzeug, der sich beim Aufprall des Fahrzeugs in wenigen tausendstel Sekunden automatisch aufbläst und Personen vor Verletzungen schützen soll (z.B. Fahrer-/Beifahrerairbag, Seitenairbag, Kopfairbag, Knie-/Fußairbag). |
| Allradantrieb |
Ein Fahrzeug kann unterschiedlich angetrieben werden: durch Vorder-, Hinterradantrieb oder Allradantrieb. Bei einem Allradantrieb wird die Motorkraft bedarfsgerecht auf alle vier Räder des Fahrzeugs verteilt. |
| Aktive Kopfstützen |
Bei einem Heckaufprall schwenken die aktiven Kopfstützen automatisch etwas nach vorn, was den Abstand zum Kopf verringert. Der Kopf wird dadurch von der Kopfstütze besser abgestützt und die Gefahr einer Überdrehung im Halswirbelbereich wie z.B. bei einem Schleudertrauma deutlich reduziert. Aktive Kopfstützen sind am Schriftzug ACTIVE an den Führungshülsen der Kopfstützen erkennbar. |
Aktive Leuchtweitenregulierung
|
Die aktive Leuchtweitenregulierung passt die Leuchtweite der Scheinwerfer dem Beladungszustand an. |
Aktivgurtsystem
|
Das Aktivgurtsystem umfasst Dreipunkt-Sicherheitsgurte vorne und hinten auf allen Sitzplätzen sowie Gurtschlossstraffer und Gurtkraftbegrenzer auf den vorderen Plätzen. Gurtschlossstraffer sorgen für ein noch besseres Ansprechverhalten des Sicherheitsgurtes; Gurtkraftbegrenzer verhindern eine Überbelastung des Brust- und Beckenbereichs durch den Gurt. Das Aktivgurtsystem sorgt im Zusammenwirken für bestmögliche Rückhaltewirkung. |
AKS
|
Automatisches Kupplungs-System. Gänge können schnell gewechselt werden, ohne dass dabei die Kupplung getreten werden muss. Das Schalten beginnt, sobald der Fuß vom Gas genommen wird. |
Anhängerstabilitäts-
programm
|
Für erhöhte Sicherheit und mehr Komfort im Gespannbetrieb sorgt das Anhängerstabilitätsprogramm. Es überwacht ständig die Gierrate (Neigung des Fahrzeuges sich um die eigene Hochachse einzudrehen) des Fahrzeugs und stellt ein Pendeln des Anhängers schon im Ansatz fest. Durch Reduzierung der Motorleistung bzw. durch Bremseingriff wird das Gespann automatisch wieder stabilisiert. |
| ASR |
Antriebsschlupfregelung (ASR). Seit 1986 in Serie. ASR verhindert das Durchdrehen der Antriebsräder. |
Auskuppelnde Sicherheitspedale (PRS – Pedal Release System)
|
Das System gibt bei einer schweren Frontkollision Kupplungs- und Bremspedal aus ihren Lagern frei und vermindert so die Verletzungsgefahr im Fußraum. |
| Außenspiegel elektrisch anklappbar |
Außenspiegel auf Fahrer- und Beifahrerseite sind optional auf Knopfdruck elektrisch anklappbar. Die Spiegeleinstellung bleibt dabei nach dem Ausklappen unverändert. |
Autobahnlicht
|
Das Autobahnlicht sorgt bei konstanten Geradeausfahrten bei höheren Geschwindigkeiten durch automatische Höheneinstellung für eine optimale Straßenausleuchtung. |
Automatische Klimaanlage (SAC)
|
Die Automatische Klimaanlage (SAC) bietet hohen Klimakomfort bei deutlichem Kostenvorteil gegenüber der vollautomatischen Variante. Die Regelung gewährleistet durch die Vorausberechnung der Temperatur im Innenraum eine besonders konstante und komfortable Klimatisierung. Die automatische Klimaanlage (SAC) steuert das Gebläse automatisch entsprechend der errechneten benötigten Kühlleistung und der gewählten Temperatur. Die Luftverteilung erfolgt manuell. |
| Automatikgetriebe mit ActiveSelect |
• 5-Gang-Automatikgetriebe mit ActiveSelect
• 6-Gang-Automatikgetriebe mit ActiveSelect
Beide Getriebe arbeiten adaptiv, d.h., sie passen sich automatisch Fahrstil, Steigungen, Gefälle und Anhängelasten an. Mittels ActiveSelect kann der Fahrer in einer zweiten Schaltgasse jederzeit manuell schalten. Ein spezielles Winterprogramm ist auf Knopfdruck aktivierbar. |
| Automatische Konsolenbeleuchtung |
Mittels dezenter Beleuchtung der Mittelkonsole werden die Bedienelemente im Dunkeln dreidimensional sichtbar. Eine LED-Lichtquelle, die im Innenraum-Rückspiegel integriert ist, erhöht so die Sicherheit bei Nachtfahrten. |
BAS
|
Brems-Assistent. Verkürzt den Anhalteweg. Das System erkennt die Situation einer Notbremsung und baut blitzschnell den maximalen Bremsdruck auf, wenn der Fahrer zwar schnell aber nicht hart genug auf die Bremse tritt. |
| Benzindirekteinspritzung |
Direkteinspritzung, Einspritzen des Kraftstoffs direkt in den Brennraum (im Gegensatz zur Saugrohreinspritzung) |
Benzinpumpe |
Wird auch als Kraftstoffpumpe bezeichnet. Die Benzinpumpe befördert das Benzin vom Kraftstofftank zum Motor. Sie versorgt das Einspritzsystem des Motors direkt mit der benötigten Kraftstoffmenge und dem notwendigen Druck. |
| Berg-Anfahr-Assistent (HSA – Hill Start Assist) |
Der Berg-Anfahr-Assistent (HSA) entlastet den Fahrer bei der Anfahrt am Berg und verhindert unbeabsichtigtes Zurückrollen des Fahrzeuges ohne den Einsatz der Handbremse. Nach dem Lösen der Fußbremse wird der Bremsdruck ab einer bestimmten Steigung für 1,5 Sekunden aufrechterhalten, der Fahrer kann bequem auf das Gaspedal wechseln. Beim Anfahren wird der Bremsdruck sofort aufgehoben. |
| Bi-Xenon-Kurvenlicht (AFL – Adaptive Forward Lighting) |
Das Bi-Xenon-Kurvenlicht ist ein adaptiv vorausschauendes, mitlenkendes Scheinwerfersystem und verbindet die Vorteile von Xenon-Scheinwerfern mit denen des Kurvenlichts. AFL leuchtet den Kurvenverlauf aus, indem die Scheinwerfer dem Lenkeinschlag folgend bis zu +/- 15° mitschwenken. AFL besteht aus Kurvenlicht, Autobahnlicht und Bi-Xenon-Scheinwerfern. Das System erhöht damit die aktive Sicherheit bei Dunkelheit. Die Leuchtweitenregulierung sorgt für die Anpassung der Leuchtweite.
Das Autobahnlicht sorgt bei konstanten Geradeausfahrten bei höheren Geschwindigkeiten durch automatische Höheneinstellung für eine optimale Straßenausleuchtung.
Hinweis: diese Funktionen sind bei Fahrzeugen mit Tagfahrlichtschaltung nur verfügbar, wenn der Lichtschalter auf Abblendlicht geschaltet wird. |
| Bi-Xenon-Scheinwerfer |
Bi-Xenon-Scheinwerfer bieten die Vorteile von Xenon-Scheinwerfern sowohl für Abblend- als auch Fernlicht. Die Scheinwerfer erzeugen ein intensives bläuliches Licht, das mit seiner hohen Leuchtkraft deutlich bessere Ausleuchtung der Fahrbahn besonders bei schlechten Witterungsverhältnissen oder Dunkelheit ermöglicht. Die aktive Leuchtweitenregulierung passt die Leuchtweite der Scheinwerfer dem Beladungszustand an. Beim Bi-Xenonlicht wird mittels einer beweglichen Blende für Fernlicht die volle Leuchtkraft der Xenonlampe genutzt. Weiters schalten sich zusätzlich noch die H7 Halogen Fernlichtlampen, die auch als „Lichthupe“ Verwendung finden, zu. |
Bordcomputer
|
Der Bordcomputer unterstützt den Fahrer mit den wichtigsten Strecken- und Verbrauchsdaten: Momentan-, Durchschnitts- und Absolutverbrauch, Durchschnittgeschwindigkeit, Wegstrecke, Reichweite und Außentemperatur. Die Anzeige erfolgt im Bord Info Display (BID), Graphic Info Display (GID) bzw. Color Info Display (CID). |
| Bremsassistent |
Die Bremskraft wird im Notfall automatisch über ein spezielles Ventil progressiv auf das Maximum gesteigert. Der schnellere Druckaufbau bewirkt eine deutliche Verkürzung des Bremswegs bei einer Vollbremsung auch für ungeübte Fahrer. |
Bremskraftverstärker
|
Diese Ergänzung des Bremssystems erhöht Sicherheit und Komfort. Durch die Verstärkung der Fußkraft des Fahrers auf das Bremspedal kann die volle Bremswirkung des Fahrzeugs erreicht werden. |
Brustkorb-Becken-Seitenairbags
|
Das Seiten-Airbag-System löst bei Seitenkollisionen aus und bildet im Bereich der jeweiligen Vordertür einen Sicherheitspolster für Fahrer bzw. Beifahrer. Bei einem Seitenaufprall wird so eine Verletzungsgefahr des Oberkörpers erheblich vermindert. |
| CANBUS |
Drei Datenbus-Systeme bilden ein sogenanntes CAN-Netzwerk (Controller Area Network) zwischen den angeschlossenen Steuergeräten. Sie sorgen einerseits für die Übermittlung bestimmter Fahrwerte zur unmittelbaren Aktivierung der jeweiligen Sicherheitseinrichtungen, andererseits auch für die Bedienung der einzelnen Komfortausstattungen wie Klimaanlage, Infotainmentsysteme, etc. Dieses Netzwerk arbeitet wesentlich schneller und zuverlässiger als konventionelle Systeme. Für die Insassen bedeutet das erhöhte Sicherheit und Komfort durch mehr Funktionen und schnelle zentrale Fehlerdiagnose. |
| Check Control System |
Das Check Control System überwacht bei eingeschalteter Zündung die wichtigsten Fahrzeugfunktionen, wie z. B. Motorölstand, Waschwasserstand, Beleuchtungsanlage, Motorelektronik oder Automatikgetriebe, und informiert den Fahrer entsprechend im Bord Info Display (BID), Graphic Info Display (GID) bzw. Color Info Display (CID). |
| CDC Elektronische Dämpferregelung |
Die Elektronische Dämpferregelung (CDC) verbindet Fahrdynamik und Fahrkomfort. Dazu werden Fahrzeug- und Raddynamik ununterbrochen von verschiedenen Sensoren an Dämpfern und Karosserie überwacht. Aus den so gewonnenen Daten optimiert die CDC die Stoßdämpferleistung individuell für jedes einzelne Rad. Dadurch wird das gesamte Fahrzeug auch auf wechselndem Fahrbahnuntergrund konstant stabil gehalten. Aufbaubewegungen und Seitenneigung der Karosserie werden so auf ein Minimum reduziert, wodurch ein weiter verbessertes Bremsverhalten erzielt wird. |
| CDI |
Common Rail Direct Injection. Hochdruckeinspritzung bei Dieselmotoren und Drücken bis zu 1600 bar. Kann rund 10 % Kraftstoff sparen.
|
CGI
|
Stratified-Charged Gasoline Injection. Benzin-Direkteinspritzung (heißt bei Volkswagen beispielsweise FSI). Kann bis zu 20 % Kraftstoff sparen helfen. |
| Common Rail ECOTEC Dieselmotoren |
Die neuen Common Rail Dieselmotoren mit dem innovativen ECOTEC - Dieselkonzept bieten höhere Leistung, ein höheres Drehmoment, eine sanftere Verbrennung und verbesserte Verbrauchswerte. Im Unterschied zu nockengetriebenen Modellen erfolgen Druckerzeugung und Einspritzung getrennt voneinander. Der permanente Hochdruck wird in einen Speicher (Rail) gefördert, der alle Einspritzdüsen gleichzeitig verbindet. Über Magnetventile sind gezielte Vor- und Nacheinspritzungen im Verbrennungsvorgang möglich. |
Crash-Sensor
|
Der zentrale Crash Sensor hat im Falle einer Kollision wichtige Sicherheitsaufgaben: das Öffnen der Zentralverriegelung sowie die Aktivierung des Warnblinkers. |
| CW-Wert |
Luftwiderstandsbeiwert; Maß für die Windschlüpfrigkeit eines Körpers: je kleiner der cW-Wert, desto strömungsgünstiger ist ein Fahrzeug; der Gesamtluftwiderstand errechnet sich allerdings als Produkt aus dem cW-Wert und der Stirnfläche. |
Dachreling
|
Die Dachreling dient als Grundträger für den Aufbau von praktischen Transportlösungen. Ist der Innenraum belegt, finden Sie am Dach Ihres Fahrzeugs mit dem entsprechenden Zubehör Platz zur sicheren Befestigung. |
| Diebstahlwarnanlage |
Die Diebstahlwarnanlage mit Funkfernbedienung zusammen mit der serienmäßigen elektronischen Wegfahrsperre sichert Ihr Fahrzeug gegen ungewünschten Zugriff. Die Diebstahlwarnanlage überwacht Türen, Gepäckraum, Motorhaube und Zündung ihres Fahrzeugs. Ultraschallsensoren sichern den Innenraum. Sensoren kontrollieren die Neigung des Fahrzeugs z.B. beim Anheben. Das System wird über dieselben Schlüssel bedient, die zum Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs verwendet werden. Im Alarmfall werden Doppeltonhorn und Warnblinkanlage aktiviert. |
| Dieselpartikelfilter (DPF) |
Der fortschrittliche Dieselpartikelfilter (DPF) mit seinem neuartigen Regenerierungsverfahren vermindert im Zusammenspiel mit den Katalysatoren alle Schadstoff-Emissionen deutlich und ist dabei wartungsfrei, äußerst langlebig und kommt ohne Treibstoffzusätze (Additive) aus. Mit dem DPF ausgestattete Fahrzeuge liegen bei Leistung, Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen nahezu auf dem gleichen Niveau wie Fahrzeuge ohne Filter. |
|
Besonders effiziente Technik zu Gemischaufbereitung bei den ECOTEC -Dieselmotoren. Hier wurde die Direkteinspritzung mit Vier-Ventil-Technik kombiniert, wodurch gute Fahrleistungen und ein hoher Fahrkomfort bei niedrigem Verbrauch ermöglicht werden. |
| DISTRONIC |
Abstandsmessung per Radar. Der vorausfahrende Verkehr wird ermittelt und die eigene Geschwindigkeit wird am notwendigen Sicherheitsabstand orientiert, das eigene Auto also auf Distanz gehalten. |
| DOHC |
bezeichnet eine Bauform des Viertaktmotors, bei der die Ventilsteuerung durch zwei (englisch: Double Overhead Camshaft bzw. Twin cam) obenliegende Nockenwellen erfolgt, wobei je Zylinderreihe (bei V-, Boxer- und Sternmotoren) gezählt wird. Bei DOHC-Motoren erfolgt die Ansteuerung der Ventile praktisch immer direkt über Tassenstößel. |
| Drehmoment |
Kraft, die auf einen Körper ausgeübt wird und als Produkt aus Kraft und Hebelarm definiert ist. Gibt die Durchzugskraft des Motors an. |
| DSA - Fahrwerk |
Das DSA-Fahrwerk (Dynamic Safety Action) bietet neben hohen Sicherheitsreserven ein exzellentes Handling. Niedrigerer Schwerpunkt, breite Spur und speziell abgestimmte Dämpfercharakteristik verleihen besonders agile Fahreigenschaften. Dazu trägt auch die ausgezeichnete Torsionssteifigkeit der Karosserie bei, die beste Voraussetzung zur präzisen Führung von Vorder- und Hinterachse. |
| DSC |
Gängige Abkürzung für Dynamic Stability Control. In Grenzsituationen (z.B. bei rutschiger Fahrbahn) greift dieses elektronische System in das Motormanagement ein und reduziert das Antriebsmoment einzelner Räder, um ein Ausbrechen des Fahrzeugs zu verhindern. Vor allem in Kurven trägt das DSC zu einer deutlich höheren Fahrstabilität und somit höheren Fahrsicherheit bei. |
Drehzahl |
Die Drehzahl gibt Auskunft über die Anzahl der vollständigen Umdrehungen eines Motors, sie wird meist in 1000 Umdrehungen / Minute angegeben. Benzinmotoren arbeiten grundsätzlich in einem höheren Drehzahlbereich als Dieselmotoren. Angezeigt wird die Drehzahl im Drehzahlmesser. Jeder Drehzahlmesser besitzt einen roten bzw. kritischen Bereich, den die Drehzahl des Motors nicht erreichen sollte (Gefahr eines Motorschadens). |
| Dynamische Leuchtweitenregulierung |
Die Dynamische Leuchtweitenregulierung sorgt für eine kontinuierliche Anpassung der Leuchtweite je nach veränderter Lage des Fahrzeugs. |
| Easytronic |
Die Easytronic ist ein automatisiertes 5- bzw. 6-Gang-Getriebe, das die Vorteile eines Schaltgetriebes mit dem Komfort eines Automatikgetriebes verbindet. Der Fahrer hat die Wahl zwischen automatischer Schaltung und manueller sequenzieller Schaltung, jeweils ohne lästiges Kuppeln. Da die Easytronic ohne hydraulischen Drehmomentwandler auskommt, ergeben sich Verbrauchsvorteile. |
| EBV |
Elektronische Bremskraft-Verteilung. Das System vergleicht bei jedem Bremsvorgang die Geschwindigkeit der einzelnen Räder und verhindert so ein Überbremsen der Hinterachse. |
| Elektronisches Motormanagement |
Das Motormanagement steuert alle Motorfunktionen in äußerster Präzision. Hohe Leistungsausbeute, niedriger Verbrauch und optimale Funktion des Katalysators sind nur mit dieser Technik erzielbar. |
| Elektrische Servolenkung |
Anstelle einer ständig angetriebenen Hydraulikpumpe kommt bei der elektrischen Servolenkung ein Hochleistungs-Elektromotor zum Einsatz. Dieser wird nur aktiviert, wenn Lenkunterstützung tatsächlich benötigt wird. Dadurch ergeben sich gegenüber einer hydraulischen Servolenkung Verbrauchsvorteile von 2 bis 5 Prozent. Die Lenkunterstützung wird abhängig von Geschwindigkeit und Motordrehzahl geregelt, wodurch leichtes Rangieren beim Einparken und guter Fahrbahnkontakt bei höheren Geschwindigkeiten gewährleistet sind. |
| Einklemmschutz |
Der Einklemmschutz ist ein elementarer Bestandteil der Sicherheitselektronik an allen elektrisch betätigten Fenstern und an der elektrischen Heckklappe. Er erkennt selbstständig Hindernisse beim Schließen und reduziert die Verletzungsgefahr bei unsachgemäßer Bedienung, z.B. durch spielende Kinder. |
| Elektrohydraulische Servolenkung (EHPS) |
Ein Elektromotor steuert gezielt den hydraulischen Fluss der Hydraulikpumpe. Deswegen benötigt EHPS im Gegensatz zur konventionellen Servolenkung im Betrieb weniger Leistung und spart dadurch Kraftstoff. |
| Elektrische Sitzeinstellung |
Gute Fahrkondition hängt entscheidend von der Qualität und der Einstellung der Sitze ab. Die elektrische Sitzeinstellung mit Memory-Funktion bringt Fahrer und Beifahrer schnell in die beste Position. Die Vordersitze bieten elektrische Einstellung der Sitzlänge, Sitzhöhe und Sitzneigung sowie manuell einstellbare Lendenwirbelstützen. Die Einstellungen auf der Fahrerseite inklusive Außen- und Innenspiegelposition können gespeichert und bei Bedarf mit Hilfe der Memory-Funktion auf Knopfdruck für bis zu drei Fahrer jederzeit wieder abgerufen werden. |
| ESP |
ESP steht für Electronic Stability Program, was übersetzt soviel heißt wie elektronisches Stabilitätsprogramm. Das ESP soll das Fahrzeug auch in kritischen Situationen noch in der Spur halten, so dass es für den Fahrer beherrschbar bleibt. Das ESP stabilisiert das Fahrzeug, indem es einzelne Räder gezielt abbremst bzw. in die Steuerung des Motors (Drosselung Gasannahme) eingreift. Droht zum Beispiel in einer Kurvefahrt das Fahrzeugheck auszubrechen, so reagiert das ESP blitzschnell und bremst das kurvenäußere Vorderrad ab. |
| Elektronische Wegfahrsperre |
Die elektronische Wegfahrsperre verhindert automatisch die Inbetriebnahme ihres Fahrzeugs durch Unbefugte. Die Wegfahrsperre wird über den Transponderschlüssel automatisch beim Ein- bzw. Ausschalten der Zündung aktiviert bzw. deaktiviert. Das System verwendet erstmalig ein kryptologisches Wechselcodeverfahren, welches vom Transponderschlüssel bis zum Motormanagement angewendet wird (anerkannt vom AZT und TÜV). |
| Getriebe |
Das Getriebe überträgt die Motorkraft auf die Antriebswelle und damit auf die Antriebsräder. Um die Drehzahl optimal auf die Leistung abstimmen zu können, arbeitet das Getriebe mit unterschiedlichen Übersetzungsverhältnissen. Diese Übersetzungsverhältnisse erlauben eine effiziente Nutzung der Motorkraft und ermöglichen ein einfaches Anfahren sowie eine hohe Fahrgeschwindigkeit. Die Wahl des richtigen Umsetzungsverhältnisses/Ganges erfolgt entweder manuell durch den Fahrer (Schaltgetriebe) oder automatisch (Automatikgetriebe). |
| Halogen-Kurvenlicht |
Bei engen Kurven bzw. beim Abbiegen wird bei Geschwindigkeiten unter 40 km/h je nach Lenkradeinschlag bzw. Blinkersignal ein zusätzlicher linker bzw. rechter Reflektor zugeschaltet, der in einem Winkel von ca. 90 Grad zur Seite abstrahlt. Das dynamische Kurvenlicht wird über den Lenkwinkel gesteuert und ist während der Fahrt automatisch aktiviert. Der Projektor des Hauptscheinwerfers schwenkt dabei je nach Fahrtrichtung bis zu 15 Grad nach außen und 8 Grad nach innen, die Geschwindigkeit des Ausschwenkens wird automatisch dem Fahrzeugtempo angepasst. Dies geschieht auch bei Fernlicht, da der bewegliche Reflektor durch Öffnen einer Blende auf Fernlicht umgeschaltet wird und den Fernlicht-Scheinwerfer unterstützt. Nachtfahrten werden durch die deutlich bessere Ausleuchtung in Kurven durch das dynamische Kurvenlicht nicht nur sicherer, der Fahrer ist auch entspannter und mit mehr Fahrspaß unterwegs.
Hinweis: diese Funktionen sind bei Fahrzeugen mit Tagfahrlichtschaltung nur verfügbar, wenn der Lichtschalter auf Abblendlicht geschaltet wird. |
| Heckklappe elektrisch |
Die elektrische Heckklappe öffnet und schließt elektrisch. Durch Druck auf die Fernbedienung der Zentralverriegelung, den Knopf in der Fahrertür oder die Taste in der Heckklappe entriegelt und öffnet die Heckklappe selbsttätig. Eine Taste auf der Innenseite der Heckklappe schließt die Heckklappe wieder. Eine Sicherheitsschaltung vermeidet das Einklemmen von Gegenständen. |
| Hubraum |
Unter Hubraum versteht man das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird. Der Hubraum wird in Kubikzentimetern oder Litern angegeben. Die Größe des Hubraums ist neben der Antriebsart des Motors (Diesel bzw. Benzin) ein ausschlaggebender Faktor für die Höhe der Kfz-Steuer |
| Interaktives Dynamisches FahrSystem (IDS) |
Das Interaktive Dynamische FahrSystem (IDS) ist ein Konzept basierend auf dem perfekten Zusammenspiel des Fahrwerks mit weiterentwickelten, elektronisch unterstützten Fahrwerkskontrollsystemen. Hauptkomponenten des IDS Fahrwerks sind das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP®Plus mit integrierter Traktionskontrolle TCPlus und Kurvenbremskontrolle CBC sowie die Bremsanlage mit verbessertem, elektronisch geregeltem Antiblockiersystem ABS und Bremsassistent. Dieses System garantiert Fahrdynamik und Fahrsicherheit. |
Innen- und Außenspiegel automatisch abblendend
|
Stellt der im Innenspiegel integrierte Sensor starken Lichteinfall fest, wird der Innen- bzw. der Außenspiegel auf der Fahrerseite automatisch abgedunkelt, um eine Blendung zu vermeiden. Der Grad der Verdunkelung ist den aktuellen Sichtverhältnissen angepasst. |
| Keilriemen |
Über den Keilriemen treibt die Kurbelwelle die Lichtmaschine an. Der Keilriemen besteht aus einer Gummi-/Textilmischung. Die Lichtmaschine dient zur elektrischen Stormerzeugung für die verschiedenen elektrischen Geräte des Fahrzeugs (z.B. Licht). |
| KEYLESS-GO |
Zugangs- und Fahrberechtigungssystem mit Chipkarte. Individuelle Daten wie Sitz- und Spiegeleinstellung können gespeichert werden. Motorstart auf Knopfdruck. |
| Klemmenbezeichnungen: |
Liste der Klemmenbezeichnungen und ihrer Bedeutung (hier) |
Klimatisierungsautomatik
(ECC) |
Die elektronisch gesteuerte Klimatisierungsautomatik (ECC) arbeitet mit einer neuartigen, patentierten Regelung, die für eine besonders konstante und komfortable Temperierung sorgt. Über das Menü im Graphic Info Display (GID) oder im optionalen Color Info Display (CID) kann die individuelle Innenraum-Temperatur gewählt werden. Der integrierte Luftgütesensor schaltet das System bei hohen Schadstoffkonzentrationen in der Luft automatisch auf Umluftbetrieb um. |
Kopfairbags
|
Das Kopf-Airbag-System löst gemeinsam mit dem Seitenairbag bei Seitenkollisionen aus und bildet im Kopfbereich der jeweiligen Fahrzeugseite einen Sicherheitspolster. Bei einem Seitenaufprall wird so die Verletzungsgefahr des Kopfes erheblich vermindert. |
| Kupplung |
Die Kupplung befindet sich zwischen Motor und Getriebe und ermöglicht die Kraftunterbrechung zwischen diesen beiden Bauteilen. Ohne die Trennung von Motor und Getriebe, die mit der Kupplung vorgenommen wird, könnte man das Fahrzeug nicht aus dem Stand anfahren bzw. zwischen den verschiedenen Gängen des Fahrzeugs wechseln. Kupplungen arbeiten mechanisch (z.B. Seilzug), hydraulisch oder auch elektrisch (z.B. Lamellenkupplung). |
| Kurvenbremskontrolle (Cornering Brake Control - CBC) |
Die Kurvenbremskontrolle erhöht die Spurstabilität beim Bremsen in Kurven ohne ABS-Eingriff. Das System verzögert beim Bremsen in Kurven gezielt das kurvenäußere Rad der Vorderachse, das auf Grund der Lastverteilung mehr Bremsleistung aufnehmen kann.
Die Hinterachse wird durch die Bremskraftverteilung in eine stabile Lage gebracht.
|
| KW |
Kilowatt: Dabei handelt es sich um die physikalische Einheit zur Bestimmung von Leistung. Diese wird auch im Kfz-Bereich angewandt und das die Pferdestärke (PS) ersetzt. Ein PS entsprechen ungefähr 0,74 kW. |
| Lichtmaschine |
Bei der Lichtmaschine handelt es sich um einen Wechselstromgenerator der elektrischen Strom mit einer Spannung von 12 oder 48 Volt erzeugt. Hauptaufgabe der Lichtmaschine ist die Stromversorgung sämtlicher elektrischen Geräte des Fahrzeugs. Nicht verbrauchte Energie wird dabei in der Batterie des Fahrzeugs gespeichert. Angetrieben wird die Lichtmaschine über den Keilriemen von der Kurbelwelle. |
| Navigationssystem |
(NAVI) Bei einem Navigationssystem handelt es sich um ein satelliten-gestütztes Elektroniksystem, dass den aktuellen Standort des Fahrzeugs exakt bestimmen kann und mittels der Angabe eines Fahrziels die genaue Fahrroute berechnet. |
| OHC |
bezeichnet eine Bauform des Viertaktmotors, bei der die Ventilsteuerung durch eine (englisch: Overhead Camshaft) obenliegende Nockenwelle erfolgt; dabei wird je Zylinderreihe (bei V-, Boxer- und Sternmotoren) gezählt. |
PARKTRONIC
|
Ultraschallsensoren in den Stoßfängern messen den Abstand zu Hindernissen, informieren den Fahrer durch optische oder akustische Signale darüber und geben so Hilfestellung beim Einparken. |
| Partikelfilter |
Das System arbeitet ohne Zusatzstoffe und verringert die Partikel-Emissionen. |
| PDC |
Park Distance Control. Einparkhilfe, die den Fahrer beim Einparken optisch und akustisch auf Hindernisse aufmerksam macht. Die Park Distance Control arbeitet mit Ultraschallsensoren, die Ultraschallwellen aussenden und dann anhand der Reflektionen die Hindernisse ermitteln. |
| PS |
Abkürzung für Pferdestärken. PS ist die alte Maßeinheit für die Bezeichnung der Leistungsfähigkeit eines Fahrzeugs. Ein PS ist die Leistung, die benötigt wird, um in einer Sekunde ein Gewicht von 75 Kg einen Meter anzuheben. 1977 wurde die Leistungseinheit PS offiziell durch das Kilowatt (kW) abgelöst. Ein PS sind 0,7354 kW. |
| Quickheat Heizsystem |
Für gute Sicht und gutes Klima schon kurz nach dem Kaltstart sorgt im Winter die elektronisch gesteuerte Schnellenteisung und -heizung. Die Windschutzscheibe wird in kürzester Zeit enteist bzw. das Wiederbeschlagen verhindert. Danach kann der Luftstrom zur schnelleren Aufheizung des Innenraums verwendet werden. Das Heizelement im Luftstrom wird bei Bedarf automatisch aktiviert und schaltet ab, sobald die Heizleistung des normalen Heizsystems ausreicht. |
| RDK |
Reifen-Druck-Kontrolle. Der Luftdruck wird während der Fahrt überprüft, Warnung vor Plattfüßen und Pannen. |
| RDS |
RDS-TMC - Radio Data System - Traffic Message Channel
Weiterentwicklung des vom Autoradio empfangenen Verkehrsfunks; ermöglicht dem Fahrzeugnavigationsrechner, aktuelle Verkehrsdaten zu berücksichtigen. |
| Regensensor |
Einmal aktiviert, erkennt der Regensensor die Wassermenge auf der Windschutzscheibe und steuert automatisch die Scheibenwischgeschwindigkeit in Abhängigkeit von Regenstärke und Fahrzeuggeschwindigkeit. |
| Servo-Lenkung |
Bei der Servo Lenkung handelt es sich um ein hydraulisches System welches die Lenkkräfte im Stand reduziert. Dabei wird eine Pumpe vom Motor angetrieben die den Fahrer in seinen Lenkbewegungen unterstützt. |
| Stoßdämpfer |
Stoßdämpfer sind Bestandteile des Radaufhängungssystems. Sie dämpfen das Fahrzeug während der Fahrt und vermindern dadurch Schwingungen und Vibrationen. |
| TDI |
TDI - Turbodiesel-Direkteinspritzer
Besonders effizient arbeitender Dieselmotor; er vereinigt gute Fahrleistungen und niedrigen Verbrauch; von Volkswagen erstmals auch in Pkw der Kompaktklasse eingesetzt. |
TDI-Pumpe-Düse-System
|
Pumpe-Düse-System, Direkteinspritzsystem: Eine Pumpe-Düse-Einheit an jedem Zylinder produziert einen Einspritzdruck von über 2.000 bar. So werden eine saubere Verbrennung und ein hoher Wirkungsgrad erreicht.
|
| Tiptronic |
Gangschaltung: Gangwechsel ohne Kupplungspedal durch leichtes Vor- und Zurücktippen des Schalthebels.
|
TPMS
|
Tire Pressure Monitoring System; "Reifendruck-Überwachungssystem":
Überwacht den Reifenluftdruck über Sensoren auf den Ventil-Innenseiten und aktiviert bei Druckverlust eine Warnanzeige. |
| Traktionskontrolle (TCPlus) |
Die Traktionskontrolle (TCPlus) mit Motor- und Bremseingriff führt zur Erhöhung von Spurstabilität und Traktion beim Beschleunigen. TCPlus wirkt dem Untersteuern in Kurven entgegen und vermindert den Reifenverschleiß. |
| Turbolader |
Beim Turbolader wird die für die Verbrennung im Motor angesaugte Luft verdichtet. Durch die höhere Luftdichte gelangt mehr Sauerstoff in den Verbrennungsraum, was eine deutlich bessere Verbrennung ermöglicht. Das Resultat ist ein höheres Drehmoment und eine stärkere Motorenleistung. Angetrieben wird der Turbolader meist durch die Abgase des Motors. Allerdings müssen dafür genügend Abgase vorhanden sein, sonst entsteht das so genannte Turboloch. |
| Übersteuern |
Von Übersteuern spricht man, wenn das Fahrzeugheck während der Fahrt in einer Kurve wegrutscht und sich das Fahrzeug in die Kurve hindreht. Dies geschieht meist bei Fahrzeugen mit Heckantrieb, die mit zu hoher Geschwindigkeit in eine Kurve fahren. |
Untersteuern |
Wenn ein Fahrzeug bei zu schneller Fahrt in einer Kurve über die Vorderräder rutscht, nennt man das Untersteuern. Elektronische Fahrstabilitätssysteme wie z.B. das ESP verhindern ein Untersteuern des Fahrzeugs durch einen frühzeitigen Eingriff, z.B. gezieltes Abbremsen einzelner Räder. |
| UIS |
Unit Injector (UIS). Dieseleinspritzsystem. Seit 1994 (für Lkw), 1998 (für Pkw) in Serie. Bei UIS sind eine Hochdruckpumpe und Düse in einer Baueinheit vereint (je Zylinder ein UISElement). |
Wandler-
Überbrückungskupplung |
Die Wandler-Überbrückungskupplung dient beim Automatikgetriebe zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs auf Langstrecken. Sie erlaubt, dass auch in der dritten und vierten Fahrstufe extrem niedrigtourig gefahren werden kann, ohne dass störendes Ruckeln auftritt. |
| Xenon-Licht |
Xenon-Licht erzeugt ein Lichtbogen an Stelle einer Glühwendel ein intensives Licht. Die Ausleuchtung ist dabei wesentlich heller. Das Xenon-Licht für die Abblendscheinwerfer verfügt über eine höhere Lebensdauer als konventionelle Lichtsysteme ist aber auch teurer.
|
| Zahnriemen |
Die Zahnriemen dienen zum Antreiben der Nockenwellen. |
| Zündkerze |
Keramischer Körper mit zwei Elektroden. Seit 1902 in Serie. Der Körper wird in den Zylinderkopf eingeschraubt, so dass die Elektroden in den Brennraum ragen. Durch die vom Magnetzünder oder von der Zündspule induzierte Hochspannung entsteht von der Außenelektrode zur Mittelelektrode ein Lichtbogen, der das Benzin-Luft-Gemisch entzündet. |